ERICH KÄSTNER SCHULE

EKS Schulsporttag 2026

Wie im letzten Jahr veranstaltete die Erich Kästner Schule einen Schulsporttag auf den Beutelsbacher Sportanlagen. Die Schüler* innen der Klassen 5-10 konnten in gemischten Mannschaften zwischen der Sportart Fußball und einem Brennballturnier wählen.

Das Turnier begann pünktlich um 8.00 Uhr in der Halle mit einem gemeinsamen Warm-Up – angeleitet von zwei motivierten Sportlehrerinnen. Danach wurden sowohl in wie auch außerhalb der Halle die Wettkampfanlagen der jeweiligen Turniere aufgesucht. Es fanden zeitgleich 4 Turniere statt, die in die Klassenstufen 5-7 und 8-10 aufgeteilt waren.

Wer in den Spielpausen etwas Hunger und Durst verspürte, konnte sich in dem von der SMV organisierten Verkaufsstand mit dem notwendigen Nahrungs- und Getränkeangebot versorgen.

Sowohl bei den Brennballspielen als auch den Fußballspielen fanden spannende Gruppenspiele statt. Bei stabilem Wetter konnte man dann den Halbfinalspielen und danach den Finalspielen zuschauen. Das Highlight des Tages schloss dann in einem Spiel der Turniersieger der Schüler*innen der Klassenstufe 8-10 gegen ein All-Star-Team der Lehrer*innen. Das Fußballteam der Klasse 9a gewann knapp mit 2:1. Mit einer würdevollen Siegerehrung ging der Sporttag zu Ende.

Gewinnerteams

Religionsgruppe der Klassen 10 sammelt Spenden für die Kinderonkologie

Die Religionsgruppe der Klassen 10a und 10b der Erich Kästner Schule Weinstadt engagierte sich in den vergangenen Monaten mit einem besonderen Projekt für einen guten Zweck.

Im Religionsunterricht gestalteten die Schüler*innen Weihnachtsdekorationen wie Kerzenständer, Krippen oder Sterne aus Gießmaterial. Auf Wunsch wurden die Werke anschließend im Kunstunterricht individuell bemalt und verziert. Darüber hinaus organisierten die Jugendlichen eigenständig den Verkauf der Dekorationsartikel und erstellten hierfür sogar eine eigene Internetseite für Bestellungen.

Durch das große Engagement der Schüler*innen konnte ein Erlös von insgesamt 445 Euro erzielt werden. Die Spendensumme wurde persönlich an die Kinderonkologie der Pädiatrie im Olgahospital („Olgäle“) übergeben.

Im Rahmen der Übergabe erhielt die Gruppe zudem eine Führung durch die Einrichtung und bekam Einblicke in die wichtige Arbeit vor Ort. Für die Schüler*innen war dies eine besondere und eindrucksvolle Erfahrung.

Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie Kreativität, Eigeninitiative und soziales Engagement miteinander verbunden werden können.

Naturerlebnis der Klasse 6a im Haus des Waldes in Stuttgart

Ein spannender und lehrreicher Lerngang führte die Klasse 6a der Erich Kästner Schule Weinstadt am vergangenen Dienstag ins Haus des Waldes in Stuttgart. Im Mittelpunkt stand dabei das praktische Erleben und Entdecken der heimischen Natur.

Zu Beginn stellte eine pädagogische Fachkraft gemeinsam mit den Schüler*innen Stockbrotteig her. Während dieser ruhte, erhielten die Kinder interessante Einblicke in den Lebensraum Wald und seine tierischen Bewohner.

Im Anschluss gingen die Schüler*innen selbst auf Entdeckungstour: In Kleingruppen suchten sie auf dem Gelände nach Kleinlebewesen, die sie vorsichtig einfingen und in Behältern sammelten. Diese wurden anschließend mithilfe von Lupen und Mikroskopen genau untersucht, beobachtet und zeichnerisch festgehalten.

Ein besonderer Wert wurde dabei auf einen respektvollen Umgang mit der Natur gelegt – so wurden alle Tiere nach der Untersuchung wieder in ihren natürlichen Lebensraum zurückgesetzt.

Den gelungenen Abschluss des Tages bildete ein gemeinsames Grillen auf dem Gelände, das für viele ein echtes Highlight war.

Der Lerngang bot den Schüler*innen eine abwechslungsreiche Möglichkeit, Natur hautnah zu erleben und theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen zu verbinden.

Eindrücke

Erfolgreiches Lerncamp in der Waldakademie Mönchhof

Vom 15. bis 17. April 2026 verbrachten die Klassen 10a und 10b der Erich Kästner Schule Weinstadt drei intensive und zugleich bereichernde Tage in der Waldakademie Mönchhof in Kaiserbach. Ziel des Aufenthalts war ein gemeinsames Lerncamp zur gezielten Vorbereitung auf die bevorstehenden Abschlussprüfungen.

Im Fokus standen die Hauptfächer Deutsch, Mathematik und Englisch sowie die Wahlpflichtfächer Alltagskultur, Ernährung, Soziales (AES), Technik und Französisch. Begleitet wurden die Schüler*innen von ihren Hauptfachlehrkräften, die sie während der gesamten Zeit individuell unterstützten und gezielt förderten.

Das besondere Konzept des Lerncamps ermöglichte es den Jugendlichen, ihre Lernzeiten eigenständig zu strukturieren und individuell an ihren Schwerpunkten zu arbeiten. Der Wechsel des Lernorts erwies sich dabei als motivierend und förderte eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre.

Neben den intensiven Lernphasen kam auch das Gemeinschaftserlebnis nicht zu kurz: Gemeinsame Pausen, ein Grillabend sowie eine durchgehend gesicherte Verpflegung trugen zu einer positiven Stimmung bei und stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Klassen.

Die Veranstaltung verlief insgesamt vorbildlich und wurde von allen Beteiligten als voller Erfolg bewertet. Das Lerncamp bot den Schüler*innen eine wertvolle Gelegenheit, sich optimal auf ihre Prüfungen vorzubereiten und gleichzeitig als Gemeinschaft zusammenzuwachsen.

Stellvertretender Schülersprecher setzt erstes Zeichen

Kurz nach seiner Wahl hat der stellvertretende Schülersprecher Levin (9c) bereits ein sichtbares Zeichen gesetzt: Er sorgte dafür, dass das restaurierte Erich Kästner Schule-Schild wieder aufgehängt wurde. Das Schild war während der Projekttage vor den Sommerferien im Rahmen eines Gestaltungsprojekts unter der Leitung von Herrn Weiß und Herrn Schiek sorgfältig überarbeitet worden.

Das Projekt zeigt, wie wichtig Identifikation mit der Schule und die Pflege gemeinsamer Werte sind. Durch die Wiederanbringung des Schildes wird diese Arbeit nun für alle sichtbar – ein gelungener Auftakt für Levins Amtszeit.

Gemeinsam mit Giulia (8a) unterstützt er die neu gewählte Schülersprechwerin Ada (10a). Alle drei stehen den Schüler*innen jederzeit zur Verfügung.

EKS bei Stolpersteinverlegung

Alexandra aus der Klasse 10b berichtet von der Teilnahme der EKS an der ersten Stolpersteinverlegung in Weinstadt:

Am 15.10.2025 um 9 Uhr war es soweit: Die erste Stolpersteinverlegung durch Künstler Gunter Demling fand in Weinstadt statt. Die in Großheppach lebende Friederike Anna Liner wurde von den Nazis in Hadamar ermordet. Grußworte von Oberbürgermeister Scharmann und Ulla Vollmer, der Vertreterin der Stolpersteininitiative Weinstadt, umrahmten die Veranstaltung. Schüler*innen der Klasse 10b der Erich Kästner Schule verlasen den Lebenslauf von Friederike Anna Linder und das Remstalgymnasium trug mit seinen musikalischen Beiträgen einer würdevollen Atmosphäre bei.
Anschließend nahm die Klasse 10b mit Frau Nachtrieb und Frau Gonzales an der Stolpersteinverlegung für Alfred Herbst in Endersbach teil, der ebenfalls während der NS-Zeit hingerichtet wurde.

Aber was genau ist eigentlich ein Stolperstein?
Ein Stolperstein erinnert in ganz Europa an die Opfer des Nationalsozialismus. Die 96 × 96 × 100 mm großen Messingplatten im Betonblock liegen vor den Häusern, in denen die Menschen zuletzt freiwillig wohnten, und beginnen mit Worten wie „Hier wohnte…“, die an sie und ihr Schicksal erinnern. Der Künstler Gunter Demnig hatte 1992/93 die Idee zu den goldglänzenden Stolpersteinen und ist ihr Initiator. Die Kunstdenkmale sollen dauerhaft an die Opfer erinnern und einen symbolischen Charakter haben. Mittlerweile gibt es rund 107.000 verlegte Steine in fast 1.900 Kommunen (Stand August 2024).

Friederike Anna Linder
Friederike Anna Linder wurde am 21. April 1889 in Großheppach geboren. Ihre Mutter Christiane Friederike Siegle kam aus Großheppach, ihr Vater Bernhard Linder aus Niederstetten und betrieb am Prinz-Eugen-Platz ein Schuhgeschäft. Bei Annas Geburt hatte die Familie bereits sechs Kinder, zwei davon aus der ersten Ehe ihres Vaters mit Mathilda Jäger. Anna besuchte die Schule in Großheppach und wurde 1903 konfirmiert. Wahrscheinlich hatte sie Lern- oder psychische Schwierigkeiten und konnte nicht selbstständig leben, unterstützte aber ihre Mutter im Haushalt. Nach dem Tod ihres Vaters 1928 führte ihr Bruder Bernhard das Schuhgeschäft weiter. Anna lebte bis zum Tod ihrer Mutter 1938 bei ihr. Am 07.05.1940 wurde sie in die Gustav-Werner-Stiftung in Göttelfingen in ein Heim gebracht. Am 26.03.1941 kam sie in ein Zwischenlager nach Weinsberg und wurde schließlich am 07.05.1941 in der Hadamar Gaskammer ermordet.

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